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FAQ_de
Windows 8(.1) und 10 werden von Wubiuefi unterstützt, aber wahrscheinlich sind sie im UEFI-Modus mit Secure Boot installiert. d.h. der Windows Boot Manager für UEFI ist installiert, der eine andere Boottechnik notwendig macht.
Ja, tut es. Wenn Windows nicht im UEFI-Modus installiert ist, verwendet Wubiuefi die Boottechnik des Original- Wubis.
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Windows + R drücken
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msinfo32eingeben -
auf
| BIOS-Modus | UEFI |prüfen -
Wenn der BIOS-Modus UEFI ist, auch auf
| Sicherer Startzustand | Ein |prüfen.
Hinweis: Sicherer Startzustand = Secure Boot
- Herunterfahren / Neu starten Menü finden
- Umschalt drücken + auf Neu starten klicken
- Nach dem Neustart auf Problembehandlung -> Erweiterte Einstellungen -> UEFI-Firmwareeinstellungen -> Neu starten klicken
Hinweis: Es ist nicht empfehlenswert den BIOS-Modus von UEFI auf Legacy/CSM zu ändern, weil das die Einstellungen eines bereits installierten Windows nicht mehr ändert. Aber es ist durchaus sinnvoll Secure Boot zu deaktivieren.
In den meisten Fällen ist die empfohlene Ubuntu-Version die neueste Version mit Langzeitunterstützung (=LTS). Daher sollte die erste Wahl die Wubiuefi-Version für die neueste LTS-Version in der Versions-Tabelle sein.
Die Versions-Tabelle besitzt in der ersten Spalte Links auf die Wubiuefi-Versionen. Jede Version bietet Quellcode-Anhänge für erfahrene Anwender, die damit ihre eigene exe-Datei erstellen können, aber auch eine bereits gebrauchsfertige exe-Datei.
In den meisten Fällen, nein. Aber manchmal macht es Sinn, wenn
- es nur eine langsame Internetanbindung am Zielsystem gibt oder
- verschiedene Distros/Versionen genutzt werden sollen
Die Versions-Tabelle besitzt in der zweiten Spalte Links auf die Ubuntu-Versionen und in der vierten Spalte zu einigen auf Ubuntu basierenden Distros.
Die verwendbaren Abbilder sind die 64-Bit-Desktop-ISOs (desktop-amd64.iso) oder die 32-Bit-Desktop-ISOs (desktop-i386.iso).
Hinweis: Wubiuefi verwendet standardmäßig die 64-Bit-Version, wenn die CPU sie unterstützt - auch wenn ein 32-Bit-Windows installiert ist.
In den meisten Fälle ist nur ein Doppelklick auf die heruntergeladene Wubiuefi-Programmdatei (.exe) notwendig, um das unten abgebildete Fenster zu erhalten und um dort alles einzustellen, was gewünscht wird:

Aber manchmal gibt es Ausnahmen. z.B. Eine bereits heruntergeladene ISO-Datei soll verwendet werden oder es sollen Voreinstellungen mittels Parameter vorgenommen werden.
- mit dem Parameterwert
--isopathz.B."C:\Users\Benutzername\Downloads\wubi16043r322.exe" --isopath="C:\Users\Benutzername\Downloads\ubuntu-16.04.3-desktop-amd64.iso" - im gleichen Ordner wie die Wubiuefi-Programmdatei (bitte sicherstellen, dass sich dort nur eine Datei mit der Endung .iso befindet)
- im Stammverzeichnis von Windows-Laufwerken z.B.
D:\ - auf dem Windows-Desktop
Hinweis: Wubiuefi selektiert bereits die Desktopumgebung für die ISO-Datei. z.B. Wubi EFI wie im Bild unterhalb:

- Rechtsklick auf die heruntergeladene Wubiuefi-Datei
- "Verknüpfung anlegen" wählen.
- Rechtsklick auf die angelegte Verknüpfung
- "Eigenschaften" wählen
- Ziel ändern und einen Parameterwert angeben z.B.
"C:\Users\Benutzername\Downloads\wubi16043r322.exe" --32bit
--32bit mit einem oder mehreren Parameterwerten - getrennt durch ein Leerzeichen - aus der unten stehenden Tabelle ersetzen. Abkürzungen sind möglich, wenn sie eindeutig sind (z.B. --32 ist eine Abkürzung für --32bit oder --skipsize ist eine Abkürzung für --skipsizecheck)
| Parameterwert | Beschreibung |
|---|---|
| --32bit | Installation der 32-Bit-Version erzwingen |
| --accessibility= | Barrierefreiheit |
| --cdboot | ein CD-Boothelferprogramm installieren |
| --cdmenu | CD-Menü-Auswahl ausführen |
| --debug | Fehlersuchmodus |
| --dimagepath= | angegebenes Diskabbild verwenden |
| --distro= | Distro |
| --drive= | Ziellaufwerk |
| --exefile= | wird verwendet, um den ursprünglichen Ort der Programmdatei anzugeben, falls es selbstentpackende Dateien gibt |
| --force-wubi | zeige Wubi-Option im CD-Menü auch wenn eine CD/DVD verwendet wird |
| --install | Installationsprogramm ausführen, wenn eine bestehende Installation erkannt wird, wird zuerst deinstalliert |
| --interface= | angegebene Benutzerschnittstelle verwenden, ['win32'] |
| --isopath= | angegebene ISO verwenden |
| --language= | Sprache |
| --locale= | Linux "locale" |
| --log-file= | verwendet die angegebene Protokolldatei, wenn weggelassen wird die Protokolldatei im Temp-Verzeichnis des aktuellen Benutzers angelegt, wenn der Wert auf 'none' gesetzt wird, gibt es keine Protokolldatei |
| --nobittorrent | Bittorrent-Downloader nicht verwenden |
| --noninteractive | nicht interaktiver Modus |
| --password= | Passwort (md5) |
| --quiet | Unterdrückung aller nicht kritischen Fehlermeldungen |
| --showinfo | die Website der Distro für mehr Informationen öffnen |
| --size= | Installationsgröße in MB |
| --skipmd5check | MD5-Prüfungen überspringen |
| --skipmemorycheck | Speichergrößen-Prüfungen überspringen |
| --skipsizecheck | Prüfung der Installationsgröße überspringen |
| --test | Testmodus |
| --uninstall | Deinstallationsprogramm ausführen, es sucht zuerst nach einem bestehenden Deinstallationsprogramm, wenn nicht gefunden, läuft es selbst im Deinstallationsmodus |
| --verbose | ausführlicher Modus, alle Meldungen werden angezeigt |
| --webproxy= | Webproxy |
Die Protokolle befinden sich im Windows-Temp-Ordner. Eine Abkürzung für den Windows-Temp-Ordner ist %temp%. Der Name der Wubiuefi-Protokolldatei hängt von der Wubiuefi-Version ab. Er ist z.B. wubi-16.04.3-rev322.log. Der vollständige Pfadname wäre beispielsweise C:\Users\Benutzername\AppData\Local\Temp\wubi-16.04.3-rev322.log .
Hinweis: Die Protokolldatei ist verfügbar, nachdem Wubiuefi ausgeführt wird. Die Protokollierung startet bereits bevor ein Wubiuefi-Fenster erscheint. Wubiuefi fügt neue Logs an bestehende Protokolldateien an. Wenn Wubiuefi eine frühere Version deinstalliert, wird das Deinstallationsprogramm der früheren Version ausgeführt. d.h. das Deinstallationsprogramm schreibt ebenfalls in die Protokolldatei der früheren Version.
Wenn keine passende ISO-Datei oder DVD vorhanden ist, lädt sie Wubiuefi aus dem Internet. Wubiuefi verwendet den Bittorrent-Downloader standardmäßig. Wenn die Downloadgeschwindigkeit niedrig ist, ist es hilfreich den Bittorrent-Downloader zu deaktivieren, indem Parameter (Parameterwert --nobittorrent) verwendet werden.

Wenn eine passende ISO-Datei oder DVD vorhanden ist, kopiert sie Wubiuefi in den Ordner ubuntu des Installationslaufwerks.

Sobald Wubiuefi die Installation auf Windowsseite beendet hat, erscheint das folgende Fenster:

Der Ubuntu-Eintrag ist im UEFI-Bootmenü (s. UEFI). Leider gibt es eine ganze Reihe von verschiedenen UEFI-Bootmenüs abhängig von der verwendeten UEFI-Firmware. z.B.

In den meisten Fällen ist es möglich das UEFI-Bootmenü zu erhalten, indem eine Taste unmittelbar nach dem Einschalten gedrückt wird. z.B. F12. Aber die Tasten sind abhängig von der verwendeten UEFI-Firmware. In den meisten Fällen bieten die Computerhersteller Anleitungen auf ihrer Webseite an.
Es ist ebenfalls oft möglich das UEFI-Bootmenü über die UEFI-Firmareeinstellungen zu ändern. Zusätzlich gibt es Programme wie EasyUEFI, die das UEFI-Menü von Windows aus ändern können.

Secure Boot ist aktiviert and der Bootloader besitzt eine unbekannte Signatur. Entweder sollte also Secure Boot in den UEFI Firmwareeinstellungen deaktiviert werden oder der MOK-Schlüssel importiert werden, um eine bekannte Signatur zu erhalten.

Wenn die oben gezeigte Meldung erscheint, kann ESC gedrückt werden, um ein zuzätzliches Menü zu erhalten:

Die existierenden Menüeinträge sind:
| Modus | Bootoptionen | Beschreibung |
|---|---|---|
| Normal mode | quiet splash | Standardmodus mit Startbildschirm |
| PAE mode | quiet splash forcepae | Problembehebung für Computer mit älteren Pentium M und Celeron M Prozessoren |
| Safe graphic mode | debug debug-ubiquity xforcevesa | aktiviert einen sehr niedierigen Grafikmodus als Workaround für Grafikprobleme |
| Intel graphics workarounds | debug debug-ubiquity i915.modeset=0 | Workaround für einen schwarzen Bildschirm mit Intel-Grafik |
| Nvidia graphics workarounds | debug debug-ubiquity nouveau.modeset=0 | Workaround für einen schwarzen Bildschirm mit Nvidia-Grafik |
| ACPI workarounds | debug debug-ubiquity acpi=off noapic nolapic | Workaround für ACPI-Probleme |
| Verbose mode | debug debug-ubiquity | Workaround für Kubuntu oder wenn der Startbildschirm einfriert |
| Demo mode | quiet splash | führt eine Live-Umgebung von der ISO ohne Installation aus. Hinweis: Es ist die Original-Live-Umgebung der ISO ohne Wubiuefi-Konfiguration. |
Zusätzlich ist es möglich Bootoptionen durch Drücken von e in der Zeile des Menüeintrags zu ändern. Nach dem Ändern ist ein Booten mit F10 möglich.